Knaur TB, Oktober 2006
460 Seiten, € 8,95

Julia Durant jagt einen Serienkiller, der mit äußerster Brutalität, aber auch sehr gezielt und kaltblütig vorgeht.
Ich könnte jetzt zu diesem Roman eine Beschreibung, vor allem zum Making of abgeben, begnüge mich jedoch mit ein paar wenigen Details, denn ich möchte nicht zu viel aus dem Inhalt verraten.
Julia Durant bekommt per Email das Foto einer offenbar ermordeten jungen Frau zugeschickt. Die Tote wird gefunden, den Beamten bietet sich ein Bild des Grauens. An der Wand hinter ihr steht mit Blut geschrieben: „Huren sterben einsam“. Die Art des Mordes erinnert sie an die Vorgehensweise eines Serienkillers aus dem neunzehnten Jahrhundert, und sie fürchtet, dass der jetzige Mörder wieder zuschlagen könnte. Julia und ihre Kollegen tappen im Dunkeln, denn Svenja Martens, eine Lehrerin, scheint ein völlig unauffälliger Mensch gewesen zu sein, das einzig Auffällige ist, dass sie sehr hübsch war. Und tatsächlich passiert ein zweiter Frauenmord, und wieder wird Julia Durant ein Foto des Opfers zugespielt. Nun weiß sie definitiv, dass es sich um den Beginn einer grausamen Serie handelt und die Morde eine gewisse Ähnlichkeit mit vier Morden aus dem vergangenen Winter aufweisen, diese Morde jedoch längst nicht so bestialisch ausgeführt wurden. Und da der Täter nur mit ihr den Kontakt sucht, fürchtet Julia, auch auf seiner Liste zu stehen, denn er weiß viel … zu viel aus ihrem Leben. Er kennt ihre Gewohnheiten, und sie fragt sich, woher … Was sie jedoch nicht ahnt, ist, dass sich der Täter ganz in ihrer Nähe befindet.
Making of
Es mag sich seltsam lesen, aber dieser Roman beruht wie die meisten meiner Bücher auf einer wahren Begebenheit, wobei ich die Originalgeschichte jedoch in einigen Bereichen verändert habe. Schließlich handelt es sich um einen Roman und nicht die Lebensgeschichte eines Serienkillers, obwohl ich sehr viel aus dem Leben des Originaltäters in dieses Buch habe einfließen lassen.
Textupdate 02/2009

