Knaur HC, 02/2010
582 Seiten, € 16,95

Klappentext
Der Kieler Musikproduzent Peter Bruhns wird zusammen mit seiner jungen Geliebten tot aufgefunden. Eine Beziehungstat? Oder das Werk eines persönlichen Feindes, von denen es nicht wenige gibt?
Bei den Untersuchungen wird ein Gift gefunden, das den Kommissaren Sören Henning und Lisa Santos Rätsel aufgibt. Der Fall nimmt eine ungeahnte Wendung, als am Tatort DNA sichergestellt wird, die in Deutschland bereits nach verschiedenen Morden aufgetaucht ist. Ist hier ein Serienmörder am Werk?
Making of
Ich möchte nicht zu viel über das Entstehen dieses Buches schreiben, da mehrere wahre Geschichten eingeflossen sind, auf die ich jedoch hier nicht näher eingehen werde. Ich nenne nur Stichpunkte wie die DNA-Affäre, das grausame Verhalten eines real existierenden Menschenhändlers und die Art und Weise, wie ein sich selbst permanent beweihräuchernder Musikproduzent von den Medien seit Jahren hochgejubelt wird. Niemand nimmt mehr öffentlich Anstoß an seiner teils respektlosen, aber auch menschenverachtenden Art, weil er „Quote“ bringt.
Allerdings ist der eigentliche rote Faden etwas völlig anderes. Die Hauptfigur in diesem Roman ist ein gewisser Hans Schmidt, seines Zeichens Auftragskiller und Kunstliebhaber. Ein Mann mit vielen Masken und Identitäten. Er ist entstanden aus einer Kurzgeschichte, die ich vor gut zwei Jahren für den „Killerclub“, einen Krimi-Podcast meines Verlages, geschrieben habe. Ich fand damals schon die Person Hans Schmidt so faszinierend, dass ich beschloss, ihm einen ganzen Roman zu widmen.
Das ist aber auch alles, was ich zum Making of berichten möchte.

