Der Jäger

Knaur TB, 2001
590 Seiten, € 8,90

Der Jäger

Klappentext
Die Frankfurter Kriminalkommissarin Julia Durant steht vor einem Rätsel: Innerhalb kurzer Zeit passieren mehrere grausame Morde an Frauen unterschiedlichen Alters. Keines des Opfer wurde sexuell missbraucht, aber alle furchtbar verstümmelt. Julia Durant und ihre Kollegen tappen lange Zeit im Dunkeln, bis ihnen eine Gemeinsamkeit der Frauen ins Auge fällt: Sie wurden alle im Zeichen des Skorpions geboren…

Making of
Es ist nicht ganz einfach zu beschreiben, wie das Buch entstanden ist, ohne zuviel aus dem Inhalt zu verraten. Die Idee kam mir an einem Winterabend, als ich auf der Terrasse stand und in den klaren Nachthimmel blickte. Ich erinnerte mich plötzlich an eine Mordserie, die sich vor vielen Jahren zugetragen hat und bei der der Täter sich ebenfalls Opfer mit einem bestimmten Sternzeichen auswählte.
In den darauffolgenden Wochen sammelte ich Informationen dazu, die allerdings recht spärlich ausfielen, da diese Mordserie sich nicht in Deutschland ereignete. Dennoch nahm der Roman von Tag zu Tag mehr Gestalt an. Ich wälzte Bücher über Astrologie und griechische Mythologie, besprach mich mit einem Kriminalpsychologen, der auch als sogenannter Profiler tätig ist, las Abhandlungen über das Erstellen von Täterprofilen, fuhr kreuz und quer durch Frankfurt, um mir bestimmte Lokalitäten anzuschauen und hatte schließlich genügend Material in Händen, um mit dem Schreiben zu beginnen.

Herausgekommen ist eines meiner „Lieblingsbabys“, und wenn auch manch einer die Story für abstrus hält, so kann ich nur noch einmal betonen, dass es nichts gibt, was es nicht gibt. Wer nur einmal einen Blick in Polizeiakten geworfen hat, wird merken, dass die Wirklichkeit noch viel abstruser und zynischer ist, als dieser Roman es je sein könnte. Es handelt sich natürlich um einen Roman, allerdings mit sehr viel wahren Begebenheiten gespickt.

Textupdate 02/2009

 
Copyright © Andreas Franz